Challenge M

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„Zurück nach Hause-Aber sicher!“

vorgeschlagen von

Hintergrund

Vor 4 Wochen hatte Frau Sommer (72 Jahre) einen Schlaganfall. Der Schlaganfall führte dazu, dass Frau Sommers rechter Arm und auch das rechte Bein nicht mehr so wie früher funktioniert. Das Aufstehen fällt schwer. Sie kann zwar gehen, braucht dafür aber einen Rollator. Auch fehlt ihr im rechten Arm die Kraft und das Zugreifen gelingt nicht immer. Im Moment trainiert sie täglich in einer Rehabilitationsklinik und freut sich, nach der langen Zeit im Krankenhaus und Rehabilitationsklinik bald wieder in ihre Wohnung zurückzukehren.

Problem

Vor dem Schlaganfall lebte Frau Sommer allein und unabhängig in ihrer Altbauwohnung. Ihre Tochter wohnt in Nähe, besuchte sie einmal pro Woche und half ihr manchmal beim Einkaufen. Obwohl Frau Sommer sehr zuversichtlich ist, bald wieder nach Hause zu kommen, hat Herr Kirchner, der zuständige Ergotherapeut in der Rehaklinik noch Bedenken, ob Frau Sommer zu Hause wirklich so gut zurechtkommen wird. Er macht sich Sorgen, dass sie stürzen könnte und weiß, dass Frau Sommer manche Alltagsdinge nicht so gut wie früher erledigen kann. Darüber hat er auch mit Frau Sommers Tochter gesprochen, die sie manchmal in der Klinik besucht. Er wüsste sehr gerne mehr darüber, wie die Wohnumgebung von Frau Sommer beschaffen ist, um mit ihr noch konkreter die Aktivitäten zu üben, die sie zu Hause benötigt. Aus dem Gespräch mit Mutter und Tochter hat er nur allgemeine Beschreibungen zur Wohnumgebung erfahren. Er würde sehr gerne selbst hinfahren, um sich ein Bild zu machen, aber die Klinik ist 65 km weit von der Wohnung entfernt und eine solche Fahrt ist in der Rehaprogramm nicht vorgesehen.

Challenge

Welche technischen Möglichkeiten gibt es, trotz der großen Entfernung zwischen Klinik und Wohnung ein detailliertes Bild zu den Wohnraumanforderungen zu gewinnen? Entwickelt eine niederschwellige digitale Möglichkeit, die dem therapeutischen Team der Rehaklinik Einblick in die konkreten Wohnbedingungen gibt und als Planungsgrundlage zur Entlassungsvorbereitung (Therapieanpassung, Hilfsmittelversorgung und Empfehlungen zu wohnraumanpassenden Maßnahmen) dient. Beachtet dabei die aktuellen Datenschutzanforderungen. Wie könnte eine solche Lösung gestaltet sein, um diese auch in Zusammenarbeit mit Angehörigen einzusetzen?

 

2018-09-16T13:35:37+00:00

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